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Aktionstreffen: Jugend gegen Krieg

12. April @ 18:00 - 20:00

Jugend gegen Krieg und Aufrüstung!
Milliarden für Bildung und Klima statt für Bomben und Bundeswehr!
Seit dem 24. Februar führt Russland Krieg in der Ukraine. Jeden Tag sehen wir Bilder und Videos von Luftangriffen
und zerstörten Städten. Wie bei jedem Krieg leiden nicht diejenigen am meisten, die ihn begonnen oder zu verantworten haben, sondern die einfachen, arbeitenden Menschen. Tausende Zivilist*innen sind bereits gestorben und Millionen Menschen sind auf der Flucht – darunter junge Menschen wie wir. Wir wollen diesem Elend nicht länger tatenlos
zusehen!

Gegen Krieg!
Wir verurteilen den brutalen Krieg, den Putins Regime begonnen hat. Es kann für ihn keine Rechtfertigung geben. Putin
geht es sicher nicht um die Verteidigung demokratischer Rechte in der Ukraine, sondern um Einfluss, Ressourcen und
Absatzmärkte. Doch das gilt auch für die westlichen Mächte, darunter die USA und Deutschland! Sie tragen an der
Eskalation ihren Anteil, weil sie ihren Konflikt mit Russland seit Jahren auf dem Rücken der ukrainischen Bevölkerung
austragen und einen Krieg in Kauf genommen haben. Sie haben u.a. in Osteuropa in den 1990er Jahren brutale Kriege geführt und die NATO ist weiter nach Osten vorgerückt.
Die Ursache von Kriegen liegt im kapitalistischen System. Wir wollen dieses System überwinden und setzen uns für Frieden und internationale Solidarität der Arbeiter*innen und Jugendlichen ein. Wir können nicht warten, bis dieser Krieg von den herrschenden Politiker*innen gestoppt wird. Wir müssen selbst auf die Straße gehen! Proteste von Jugendlichen und Arbeiter*innen, insbesondere in Russland selbst, können eine weitere Eskalation beenden. In Russland werden tausende inhaftiert, weil sie gegen den Krieg auf die Straße gehen. In Italien weigern sich
Arbeiter*innen, Waffen für den Krieg zu verladen. Diese Aktionen verdienen unsere Solidarität und zeigen, was
möglich ist, wenn die arbeitende Bevölkerung aktiv wird!

Gegen Aufrüstung!
Die Bundesregierung hat hingegen im Windschatten des Ukraine-Krieges beschlossen, über 100 Milliarden Euro
zusätzlich für die Aufrüstung der Bundeswehr bereitzustellen.
Außerdem liefert sie zusammen mit der NATO massiv Waffen in die Ukraine, die eine weitere Eskalation des Konflikts vorantreiben. Diesem Irrsinn wollen wir uns in den Weg stellen! Die Bundeswehr ist kein Instrument des Friedens, sondern soll die Interessen deutscher Banken und
Konzerne auch in anderen Ländern durchsetzen. Dass das nicht zu Demokratie führt, haben wir zum Beispiel in
Afghanistan gesehen. Jahrelang hieß es, es sei nicht genug Geld da für Bildung oder Klimaschutz. Was für eine Lüge!
Das Geld ist da – wir müssen dafür kämpfen, dass es sinnvoll eingesetzt wird: Investitionen in Bildung und Ausbildung, im Kampf gegen Armut, für Klimaschutz oder bezahlbaren Wohnraum.

Aktiv werden!
Du findest das alles richtig? Dann mach mit! Wir, Mitglieder der linksjugend [’solid] Mainz wollen unter dem Slogan „Jugend gegen Krieg und Aufrüstung“ gegen den Krieg in der Ukraine, gegen eine weitere Eskalation und gegen die Aufrüstung der Bundeswehr demonstrieren. Wir laden alle
Jugendlichen, Schüler*innen und Studierenden ein, sich in die Planung vor Protestaktionen vor russischen Botschaften, Büros der Bundeswehr, Abgeordneten- und Parteibüros usw. einzubringen. Komm zu unserer Veranstaltung am 12. April um 18:00 auf dem Goetheplatz in Mainz,
wo wir über die aktuelle Lage diskutieren und Protestaktionen vorbereiten wollen!
Als Forderungen schlagen wir vor:
– Stoppt den Krieg in der Ukraine! Russische Truppen raus aus der Ukraine! NATO-Truppen raus aus Osteuropa!
– Keine Waffenexporte! Keinen Cent für Kriege!
– Keine Aufrüstung der Bundeswehr!
– 100 Milliarden Euro für Bildung, Gesundheit, Wohnen und Klimaschutz statt für Panzer und Bomben!
– Schluss mit Kriegen um Profite und Einfluss! Kapitalismus abschaffen

Details

Datum:
12. April
Zeit:
18:00 - 20:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Goetheplatz
Mainz, 55118 Google Karte anzeigen

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