Gestern waren etwa 600 Menschen spontan auf der Straße, um sich solidarisch mit den Menschen im Geflüchtetenlager Moria zu zeigen. Die Kundgebung wurde von DIE LINKE Mainz/Mainz-Bingen organisiert und auch wir haben uns mit einigen Genoss*innen daran beteiligt. Für die linksjugend [’solid] Mainz hielt Casper einen Redebeitrag. Er stellte klar, dass die aktuelle Entwicklung kein Versehen ist, sondern die bittere Realität der Außenpolitik der EU und des kapitalistischen Systems insgesamt. Für Konzerne wie Lufthansa können in kürzester Zeit Milliarden locker gemacht werden, für Menschen in Not wird keine Hilfe bereitgestellt. Geflüchtete werden nur dann aufgenommen wenn sie für den Arbeitsmarkt verwertbar sind. Wir brauchen die sofortige Evakuierung aller Lager und die Versorgung von allen Menschen. Dafür muss auch leerstehender Wohnraum beschlagnahmt werden. Zahlen sollen für die Unterbringung und Versorgung, die Konzerne, welche mit Waffenproduktion und Umweltzerstörung das Elend produzieren, vor dem die Menschen fliehen müssen. Wir müssen gemeinsam kämpfen für ein gutes und sicheres Leben für alle, niedrige Mieten und höhere Löhne. Fluchtursachen wie Krieg, Armut und Umweltzerstörung müssen bekämpft werden. Dies gelingt nur, wenn wir das Übel bei der Wurzel packen und das kapitalistische System, welches für diese Probleme verantwortlich ist, vollständig überwinden. Deshalb kämpfen wir auch immer für eine sozialistische Gesellschaft. Hoch die internationale Solidarität!

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