Heute fand auch in Mainz eine Kundgebung anlässlich des Tags der Arbeiter*innenklasse statt. Diese wurde vom internationalen 1. Mai Bündnis organisiert, an welchem auch wir uns beteiligten. Unter anderem haben wir im Vorfeld über 1.000 Flyer an Mainzer Haushalte verteilt.An der Kundgebung haben etwa 50 Menschen teilgenommen, genehmigt waren zuvor nur 15. Auch viele Passant*innen blieben stehen und haben den Redebeiträgen zugehört. Für die linksjugend [‘solid] Mainz sprach unser Genosse Caspar. Er betonte in seiner Rede, dass uns die wohl größte Krise des kapitalistischen Systems bevorsteht. Daher ist es jetzt umso wichtiger, sich zu organisieren und Gegenwehr aufzubauen, um die Angriffe auf die Arbeiter*innenklasse und unsere Interessen zurückzuschlagen.Es hat sich in den letzten Wochen immer wieder gezeigt, dass der Kapitalismus nicht in der Lage ist, unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Das Gesundheitssystem wurde kaputtgespart, die Kolleg*innen im Gesundheitswesen und Einzelhandel sind völlig überlastet und es fehlt an Schutzkleidung und medizinischen Geräten. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland sollen trotz der Corona-Pandemie mehrere Krankenhäuser durch das Marienhaus Unternehmen geschlossen werden. Die Profitlogik setzt Leben aufs Spiel! Gleichzeitig stellen große Konzerne wie C&A, Deichmann und H&M die Zahlung ihrer Mieten ein und Konzerne werden mit Milliardenpaketen gerettet. Im Gegenzug sind bereits über 10 Millionen Menschen in Deutschland in Kurzarbeit.Das kapitalistische System hat uns und unserer Klasse nichts zu bieten! Wir müssen gemeinsam für eine sozialistische Demokratie kämpfen, in der die Interessen von Mensch und Natur im Mittelpunkt stehen und nicht die Profite der Banken und Konzerne! Um dies zu schaffen muss es auch einen Wandel in den Gewerkschaften geben. Es muss Druck von unten aufgebaut werden, damit endlich Schluss ist mit der Sozialpartnerschaft und dem Kuschelkurs mit den Bossen. Werdet also jetzt mit uns aktiv und kämpft für eine sozialistische Zukunft!

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