+++Mitteilung zur geplanten Kundgebung am 28. März:+++

Heute um 14 Uhr hätte eigentliche unsere Kundgebung „Wohnraum für Menschen statt Profite“ stattgefunden. Leider kann diese nicht in dem geplanten Rahmen stattfinden. Wie wir bereits erklärten, ist das für uns aber kein Grund inaktiv zu werden. Die Corona-Krise zeigt auf dramatische Art und Weise, dass uns der Kapitalismus in eine Sackgasse fährt. Die Wohnungskrise hat sich während den letzten Tagen und Wochen nur verschärft. Viele haben ihren Job verloren oder sind in Kurzarbeit. In den USA stieg in den letzten Tagen die Arbeitslosigkeit um rund 3 Millionen Menschen an und auch in anderen Ländern verschärft sich die Situation für viele permanent. Obdachlose haben überhaupt keinen Schutz vor dem Virus und müssen in vollen Unterkünften untergebracht werden. Gleichzeitig stehen bundesweit Millionen von Wohnungen leer und dienen fast ausschließlich als Spekulationsobjekt. Familien, die in viel zu engen Wohnungen leben, müssen nun schon seit mehr als einer Woche zuhause bleiben. Dadurch stieg zuletzt die Anzahl der Fälle von häuslicher Gewalt und auch für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist die Lage nur noch schlimmer geworden.

Das ist die Realität der Arbeiter*innenklasse zur Zeit. Wenn die Politiker*innen von Solidarität und Dankbarkeit reden, meinen sie nur die Solidarität mit den Bossen und den Konzernen. Statt Geld locker zu machen, um ausreichend Wohnraum zu bauen, werden Millionen Euro an große Konzerne verschenkt. Während es für Adidas und H&M möglich ist, die Miete für ihre Filialen zu verweigern, ist das für die breite Bevölkerung keine Option.

Daher kämpfen wir weiter für:

➡Stopp von Mieterhöhungen, Wohnungskündigungen Zwangsräumungen sowie von Strom- und Gassperren.
➡Beschlagnahmung leerstehender Wohnungen, Büros und Hotels zur Unterbringung von Wohnungslosen und von Menschen in beengten Wohnungen und Sammel- & Geflüchtetenunterkünften
➡Erlass von Mietschulden und Aussetzung von Hypothekenzahlungen auf selbstgenutztes Wohneigentum für Menschen mit Einkommensausfällen
➡Einführung einer reglementierten und kontrollierten Kostenmiete und Enteignung großer Wohnungskonzerne wie VONOVIA zur schnellen Mietsenkung.

Wir bleiben daher aktiv. Da unsere Kundgebung heute leider nicht wie geplant stattfinden kann, haben wir uns vorgenommen, hier jeden Tag Statements und Videos, der geplanten Reden zu veröffentlichen. Schaut also immer mal wieder vorbei.

Wenn ihr aktiv werden wollt erreicht ihr uns unter: info@linksjugend-mainz.de oder über Facebook.
Mehr Infos gibt es hier: www.linksjugend-mainz.de

Unseren ursprünglichen Aufruf findet ihr hier: https://linksjugend-mainz.de/…/wohnen-fuer-menschen-statt-…/


Hier unser Video zur Corona-Krise:



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