Caspar Loettgers, Azubi
linksjugend [’solid] Mainz, Sol – Sozialistische Organisation Solidarität

Am 28. März wäre ich auf die Straße gegangen….

…weil es nicht sein kann das ich täglich 8-Stunden arbeite um den Urlaub von meinem Vermieter zu finanzieren. Immer wenn das Thema Enteignung von Immobilienkonzernen aufkommt, gibt es einen großen Aufschrei, man dürfe doch nicht den Immobilienbesitzern ihre Wohnungen wegnehmen. Dabei finden im Kapitalismus tagtäglich Enteignungen statt, nämlich die der Arbeiter*innen, die zu teil über 50% ihres Lohns abgeben müssen, an ihre Vermieter. Warum? Weil im Kapitalismus Wohnraum zu einer Ware geworden ist, die dazu dient Profite zu machen. Die Wohnungen dienen nicht mehr denen, die drin wohnen, sondern denen die sie besitzen. Deshalb müssen wir dafür kämpfen, dass Wohnraum den Menschen dient die drin wohnen und nicht den Vermieter*innen, die fürs nichts tun dicke Profite einfahren! Immobilienkonzerne müssen enteignet werden und wir brauchen ein öffentliches Wohnungsbauprogramm. Städtische und landeseigene Wohnungsgesellschaften müssen unter demokratische Kontrolle und Verwaltung der Mieter*innen, der Angestellten und des Staates gestellt werden!

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