Heute fanden sich an der Römerpassage etwas über 50 Azubis der Universitätsmedizin Mainz unter dem Motto „Azubis am Limit“ ein, die angehenden Physiotherapeut*innen, Logopäd*innen etc. protestierten dafür, dass auch sie endlich eine Ausbildungsvergütung erhalten. Aktuell bekommen sie für ihre Ausbildung kein Geld und müssen neben ihrer Ausbildung arbeiten gehen, um sich diese zu finanzieren. Es wurde eine mitreisende Rede gehalten, welche die prekären Bedingungen und den alltäglichen Überlebenskampf der Azubis beschrieb. Dies schlägt auf die Qualität der Ausbildung und geht auf die Gesundheit der Menschen.
Wir haben uns als linksjugend [’solid] Mainz solidarisch in den Protest eingereiht und unsere Forderungen für gute Ausbildungsbedingungen in Form von Flyern an einige Teilnehmende verteilen. Am Anfang und am Ende konnten wir auch gute Gespräche führen und sind gespannt wie die Proteste weitergehen werden und werden diese in Zukunft auch solidarisch unterstützen.

Wir brauchen eine Mindestausbildungsvergütung von 1.400€ brutto für alle, niedrigere Mieten, günstige Azubi-Wohnheime, und eine Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Eine Ausbildung muss bezahlt werden und zum Leben reichen.
Dafür kämpfen wir gemeinsam!

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