Gestern gingen in Mainz rund 250 Menschen, hauptsächlich Studierende, für mehr Wohnheimplätze und bezahlbare Mieten auf die Straße gegangen. Aufgerufen hatte dazu das AStA Universität Mainz der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Auch wir haben dazu aufgerufen und und mit einigen Genoss*innen beteiligt und unser Flugblatt „Wohnraum ist keine Ware – Mietenwahnsinn stoppen“ sowie anderes Material verteilt. Wir konnten alle 200 Exemplare verteilen und unsere Forderungen stießen bei vielen auf Zuspruch.
Diese Demonstration kann dabei nur ein Startpunkt sein! Mainz gehört zu den teuersten Städten Deutschlands. Seit Jahren werden Wohnungen und Bauland von der Stadt verscherbelt und statt guten und bezahlbaren Wohnraums werden Luxuswohnungen für Reiche gebaut. Im Kapitalismus ist Wohnraum eine Ware, mit der die Besitzenden ihre Profite sichern.
Wir kämpfen für die Enteignung großer Wohnungskonzerne und ein Ende der Privatisierungspolitik. Wohnungen und Grundstücke müssen in Gemeineigentum überführt und unter demokratische Kontrolle und Verwaltung durch die lohnabhängige Bevölkerung gestellt werden! Es braucht ein massives, öffentliches Wohnungsbauprogramm und ein demokratisch geplantes Städtebauprogramm, unter Einbeziehung der Mieter*innen.
Wenn wir dies erreichen wollen, müssen wir uns organisieren und gemeinsam kämpfen! Nicht nur Studierende brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum, sondern auch Azubis, Rentner*innen und alle anderen Lohnabhängigen. Diesen Kampf müssen wir gemeinsam gegen die Interessen der Wohnungskonzerne, Investor*innen, Spekulant*innen und bürgerlichen Parteien führen.
Wohnraum für alle, statt Luxus für wenige!
Unser Flugblatt und unseren weiteren Forderungen findet ihr hier:
https://linksjugend-mainz.de/…/wohnraum-ist-keine-ware-mie…/

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