Solidität mit den streikenden Kolleg*innen bei REAL

Am 26.11 ruft die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten der REAL-Supermärkte zum Streik auf. Damit wollen sie Druck auf die Geschäftsführung aufbauen und sie dazu zwingen, wieder nach den Flächentarifverträgen zu zahlen. Im Frühjahr entschied sich die Geschäftsführung dafür, aus den Flächentarifverträgen auszusteigen und bezahlt seitdem neuen Angestellten weitaus weniger. Des Weiteren hatte der Konzern „Metro“ angekündigt, die Tochterfirma verkaufen zu wollen.

Wir rufen dazu auf, sich solidarisch mit den Kolleg*innen zu zeigen und am Montag darauf zu verzichten, bei REAL einzukaufen. Schon jetzt hatte die Geschäftsführung angekündigt, dass alle Filialen offen bleiben sollen. Damit sollen Kolleg*innen gegen einander ausgespielt werden und der Druck vom Streik genommen werden. Lassen wir uns nicht von den Chefs verarschen! Die Forderung nach einem guten Lohn ist nicht unrealistisch, sondern sollte selbstverständlich sein. Gerade im Dienstleistungssektor gilt es heutzutage, gegen eine stetige Prekarisierung, schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne vorzugehen. Das Geld dafür ist da und sollte den Arbeiter*innen übergeben werden und nicht auf den Konten von reichen Bonzen liegen!

Alle Kassen stehen still, wenn dein starker Arm es will!

Unsere Forderungen für bessere Ausbildungen:
https://solid-rlp.de/category/statement/ausbildung/

 

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