Heute fand um 16:30 Uhr in Mainz vor dem Landtag eine Kundgebung zur gegenwärtigen Lage in Afrin(kurdisch:Efrin) statt, welche von der lokalen HDK-A(Demokratischer Kongress der Völker) organisiert wurde.Neben Sympatisant*innen und Mitgliedern der HDK-A waren auch die Partei Die Linke sowie die Linksjungend [solid] aus Mainz und Alzey mit 15 Personen auf der etwa 80 Menschen zählenden Versammlung vertreten.




Es gab einige Redebeiträge von Vertretern der verschiedenen Organisationen, in welchen auf die opportunistische Haltung der Bundesregierung hingewiesen wurde, welche u. a. beinhaltet, dass die Bundesregierung bis heute keine klare Stellungnahme zum Angriffskrieg des türkischen Regimes, sowie seiner islamistischen Milizen, auf das syrische Kanton Afrin, veröffentlicht hat oder jenen Angriffskrieg als völkerrechtswidrig verurteilte hat.

Gerade mit dem Blick auf die, bei der türkischen Offensive zum einsatzkommenden, Panzern aus deutscher Produktion, sowie anderem deutschen Rüstungsmaterial wurde ein Verbot aller Waffenexporte gefordert.

Desweiteren wurde kritisiert, dass sich der deutsche Staat und insbesondere die deutschen Polizisten indirekt zum Handlanger Erdogans machen, wenn sie das Verbot des Zeigens der Ypg und YPJ-Fahnen, sowie dem Zeigen des Abbilds Abdullah Öcalans durchsetzen und aufgrund jenes Verbotes Demonstration, wie jene am 27.1.2018 in Köln, auflösen.

Gegen 17:30 Uhr wurde die Kundgebung vom Veranstalter für beendet erklärt.

Wir werden selbstverständlich weiterhin über die Situation in Afrin aufklären und den Protest über dieses verbrecherischen Krieg und die Haltung der deutschen Regierung zu jenem, lautstark auf die Straßen bringen.

#Afrinisnotalone

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