Heute haben wir in Bad Kreuznach die Demo für „Frieden und Toleranz“ unterstützt. Diese wurde, als Reaktion auf die rechtsradikalen Hetzjagden in Chemnitz, von einigen Schülerinnen und Schülern sowie Teilen der Lehre*innenrschaft der IGS Sophie-Sondheim-Schule organisiert. Zur Demonstration kamen etwa 250 bis 300 überwiegend junge Menschen. Auffällig war, dass sowohl der Frauenanteil als auch der Anteil migrantisch geprägter Teilnehmer*innen äußerst hoch war. Seitens der Teilnehmer*innen gab es ein großes Interesse an unseren Stickern und Flyern. Besonders LGBTIQ*-Material war gerne gesehen, denn diese Gruppe war ebenfalls stark auf der Demonstration vertreten. Zudem kamen wir auch mit vielen, an der Arbeit der Linksjugend interessierten Menschen in Kontakt, was uns bezüglich einer Neugründung der Basisgruppe in Bad Kreuznach sehr optimistisch stimmt.
Die Reden, welche hauptsächlich von Schüler*innen vorgetragen wurden, drehten sich neben Themen wie Toleranz und Akzeptanz von Religionen und Kuluturen, auch um die soziale Ungleichheit, welche das Entstehen von Rassismus begünstige. Auch wurden die Proteste rund um den Hambacher Forst als positives Beispiel für die Stärke von gesellschaftlichen Bewegungen erwähnt. „Hoch die Internationale Solidarität“ war nicht nur auf manchen Schildern zu lesen, sondern wurde auch zwischen den Reden von der Mehrheit der Anwesenden gerufen.
Für uns zeigt diese Demonstration, dass gerade in unserer Zeit der politischen Polarisierung ein enormes Potential in solchen Bewegungen steckt und besonders die Jugend nach Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit sucht. Wir müssen die Jugend bestmöglich organisieren, um den Faschisten und dem Kapitalismus etwas entgegenzusetzen!

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