Am 30.03.2013 fand der jährliche Mainz-Wiesbadener Ostermarsch statt. Das diesjährige Motto war „Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt“.

Beginn war um 10:30 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof. Die Demoroute führte dann durch die Mainzer Innenstadt und endete auf dem Leichhof, wo Infostände verschiedener Organisationen aufgebaut waren. Diverse Organisationen lieferten dort Redebeiträge; für die Musik war Klaus der Geiger zuständig.
Gruppen wie z.B. Mainz Özgürlük ve Dayanişma Derneği – Verein für Freiheit und Solidarität Mainz und die TKP (Türkische Kommunistische Partei) zeigten, wie wichtig das Motto auch auf internationaler Ebene ist. U.a. wurde gefordert: Der Abzug aller Truppen aus dem Irak und Afghanistan, Asyl für Kriegsdiensverweiger_innen, die Abschaffung aller Kriegs- und Zwangdienste, sowie die Abschaffung von Atomwaffen.
Vor allem die Rolle Deutschlands bzw. deutscher Konzerne betreffend wurde die Kürzung von Rüstungsgeldern, die Beendigung aller Waffenexporte und keine Beteiligung am Konflikt in Mali gefordert.
Auch wurde gegen die Militarisierung des Bildungssystems durch Kooperationsverträge mit der Bundeswehr und damit deren Werben an (Hoch-)Schulen demonstriert. Denn diese sucht dort Menschen, damit sie für die kapitalistischen Interessen Deutschlands und seiner Verbündeten in den Krieg ziehen.

Auch wenn der zunehmende Militarismus und die weltweiten Kriege, sowie der Waffenhandel einiger Konzerne alle Generationen betreffen, waren recht wenig junge Menschen beim diesjährigen Mainz-Wiesbadener Ostermarsch anwesend. Diejenigen, die sich schon seit Jahrzehnten bei solchen Veranstaltungen engagieren, waren daher in der Überzahl.
Doch wir finden: Der Protest gegen Militarismus und für Frieden muss weitergehen und gerade junge Menschen müssen ein Zeichen setzen, denn dieses Thema geht uns alle an!

Bis nächstes Jahr in Wiesbaden!

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