linksjugend [’solid] Mainz

Wir sind ein sozialistischer Jugendverband. Für uns ist der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte. Gemeinsam kämpfen wir für eine Welt, in der nicht die Profite von Banken und Konzerne unser Leben bestimmen, sondern sich die Wirtschaft nach den Bedürfnissen der Menschen richtet. Das heißt auch, sich gegen jegliche Form von Diskriminierung zu stellen und Rassismus, Sexismus und Nationalismus zu überwinden. Dabei setzen wir uns für jede Verbesserung im Hier und Jetzt ein und für die große Sache: Revolution!
Um das zu erreichen, sehen wir es als notwendig an, uns zu organisieren. Wenn du dich von unseren Inhalten angesprochen fühlst und zwischen 14 und 35 Jahren alt bist, dann komm doch zu einem unserer Treffen. Diese finden jeden ersten und dritten Dienstag des Monats um 18:30 Uhr in der Gärtnergasse 24, Mainz statt. Unter Veranstaltungen findest du weitere Informationen!
Aus unserer Webseite kannst du dich mit unseren Positionen auseinandersetzen, dich über Aktionen und Veranstaltungen informieren und unser Material ansehen und anfordern.
Kundgebung gegen die Rechte (14.10.2017)
Gemeinsam gegen Altersarmut und Ausbeutung – Wir lassen uns nicht spalten! Unter dem Motto „Fridays gegen Altersarmut“ wird am 14.12. um 10:30 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof zu einer Demonstration aufgerufen. Das Thema ist sehr wichtig. Immer mehr Rentnerinnen und Rentner können trotz mehrerer Jahrzehnte harter Arbeit von ihrer Rente kaum leben. Dazu kommen immer neue Vorstöße der bürgerlichen Parteien, das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Doch leider gibt es den Versuch von rechten Kräften, die Proteste für die eigene Hetze zu instrumentalisieren, unter anderem durch Unterstützer*innen des rassistischen „Frauenbündnisses Kandel“ um Marco Kurz und die sogenannten „Gelbwesten Wiesbaden“, welche schon Themen wie Gewalt an Frauen und die Anti-Regierungs-Proteste in Frankreich missbrauchten, um diese sozialen Fragen mit Rassismus und Nationalismus falsch zu beantworten. Das Problem heißt Kapitalismus! Die Renten sind zu niedrig, um davon im Alter in Würde leben zu können. Immer mehr ältere Menschen sammeln Flaschen oder nehmen Minijobs an, um sich über Wasser zu halten und um die unfassbar hohen Mieten in Städten wie Mainz bezahlen zu können. Wenn dies nicht schon schlimm genug wäre, werden auch stets neoliberale Märchen verbreitet, dass in einem Land wie Deutschland ja niemand arm sein müsste. Man hätte sich nur mehr anstrengen, härter arbeiten oder einen anderen Job wählen müssen. Welcher Hohn! Die meisten Menschen arbeiten weit über 40 Jahre über 40 Stunden in der Woche. Doch ist das keine Garantie dafür, auch ein angenehmes Leben führen zu können. Gleichzeitig verdienen sich die Chefs der Konzerne durch unsere Arbeit eine goldene Nase und werden immer reicher. Ganzer Text auf linksjugend-mainz.de #linksjugend #Mainz #Armut #Altersarmut #Rente
Gemeinsam gegen Altersarmut und Ausbeutung – Wir lassen uns nicht spalten! Unter dem Motto „Fridays gegen Altersarmut“ wird am 14.12. um 10:30 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof zu einer Demonstration aufgerufen. Das Thema ist sehr wichtig. Immer mehr Rentnerinnen und Rentner können trotz mehrerer Jahrzehnte harter Arbeit von ihrer Rente kaum leben. Dazu kommen immer neue Vorstöße der bürgerlichen Parteien, das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Doch leider gibt es den Versuch von rechten Kräften, die Proteste für die eigene Hetze zu instrumentalisieren, unter anderem durch Unterstützer*innen des rassistischen „Frauenbündnisses Kandel“ um Marco Kurz und die sogenannten „Gelbwesten Wiesbaden“, welche schon Themen wie Gewalt an Frauen und die Anti-Regierungs-Proteste in Frankreich missbrauchten, um diese sozialen Fragen mit Rassismus und Nationalismus falsch zu beantworten. Das Problem heißt Kapitalismus! Die Renten sind zu niedrig, um davon im Alter in Würde leben zu können. Immer mehr ältere Menschen sammeln Flaschen oder nehmen Minijobs an, um sich über Wasser zu halten und um die unfassbar hohen Mieten in Städten wie Mainz bezahlen zu können. Wenn dies nicht schon schlimm genug wäre, werden auch stets neoliberale Märchen verbreitet, dass in einem Land wie Deutschland ja niemand arm sein müsste. Man hätte sich nur mehr anstrengen, härter arbeiten oder einen anderen Job wählen müssen. Welcher Hohn! Die meisten Menschen arbeiten weit über 40 Jahre über 40 Stunden in der Woche. Doch ist das keine Garantie dafür, auch ein angenehmes Leben führen zu können. Gleichzeitig verdienen sich die Chefs der Konzerne durch unsere Arbeit eine goldene Nase und werden immer reicher. Ganzer Text auf linksjugend-mainz.de #linksjugend #Mainz #Armut #Altersarmut #Rente
Am 23.11. waren wir mit Genoss*innen aus Bad Kreuznach, Alzey und Zweibrücken in Bretzenheim (Nahe), um am Mahnmal „Feld des Jammers“ gegen eine Trauerveranstaltung zum „Heldengedenken“ von Neonazis zu demonstrieren. Diese erschienen mit etwa 25 Personen und einer großen Reichsflagge. Wir nahmen an der Gegenveranstaltung „Meile der Demokratie“ teil, welche vom Bündnis Kreuznach für Vielfalt ins Leben gerufen wurde. Auf dieser Veranstaltung gab es ein buntes Programm mit Poetry Slams, Essensständen etc. Unsere Genoss*innen aus Bad Kreuznach hatten dort auch einen Stand und verteilten Flyer und Sticker. Nachdem die Nazis ihre Kränze niedergelegt hatten, wurde eine Kundgebung mit mehreren Redebeiträgen am Mahnmal abgehalten, unter anderem vom rheinland-pfälzischen Innenminister Lewentz. Obwohl die Veranstaltung ein gutes Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt setzte, möchten wir auch Punkte kritisieren: Wir wurden aufgefordert, unsere Fahnen nicht zu zeigen, da Parteifahnen auf der Meile für Demokratie verboten seien. Die Linksjugend [´solid] ist parteiunabhängig, abgesehen davon finden wir es seltsam, uns einen Stand mit Infomaterial zu genehmigen, aber nicht unsere Fahnen. Außerdem wurde in allen Redebeiträgen von Politiker*innen darauf hingewiesen, dass rechts- und linksradikale gleichermaßen gefährlich seien und man sich ihnen entgegenstellen müsste. Durch solche Thesen wird nicht nur die Gefahr durch die Faschisten verharmlost, sondern auch das eigentliche Problem vollkommem vertuscht. Die politische Rechte versucht nämlich durch ihre Hetze die arbeitende Bevölkerung zu spalten. Dadurch profitieren vor allem die Reichen. Als Sozialist*innen stehen wir aber im Gegensatz dazu immer auf der Seite aller Menschen, egal welche Hautfarbe sie haben, und kämpfen für ein besseres Leben. Insgesamt sind wir aber zufrieden mit dem Tag und bedanken uns bei allen, die gegen die Rechten demonstriert haben. Es war außerdem schön zu sehen, dass die Nazis mit 25 deutlich weniger mobilisieren konnten als erwartet.
Am 23.11. waren wir mit Genoss*innen aus Bad Kreuznach, Alzey und Zweibrücken in Bretzenheim (Nahe), um am Mahnmal „Feld des Jammers“ gegen eine Trauerveranstaltung zum „Heldengedenken“ von Neonazis zu demonstrieren. Diese erschienen mit etwa 25 Personen und einer großen Reichsflagge. Wir nahmen an der Gegenveranstaltung „Meile der Demokratie“ teil, welche vom Bündnis Kreuznach für Vielfalt ins Leben gerufen wurde. Auf dieser Veranstaltung gab es ein buntes Programm mit Poetry Slams, Essensständen etc. Unsere Genoss*innen aus Bad Kreuznach hatten dort auch einen Stand und verteilten Flyer und Sticker. Nachdem die Nazis ihre Kränze niedergelegt hatten, wurde eine Kundgebung mit mehreren Redebeiträgen am Mahnmal abgehalten, unter anderem vom rheinland-pfälzischen Innenminister Lewentz. Obwohl die Veranstaltung ein gutes Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt setzte, möchten wir auch Punkte kritisieren: Wir wurden aufgefordert, unsere Fahnen nicht zu zeigen, da Parteifahnen auf der Meile für Demokratie verboten seien. Die Linksjugend [´solid] ist parteiunabhängig, abgesehen davon finden wir es seltsam, uns einen Stand mit Infomaterial zu genehmigen, aber nicht unsere Fahnen. Außerdem wurde in allen Redebeiträgen von Politiker*innen darauf hingewiesen, dass rechts- und linksradikale gleichermaßen gefährlich seien und man sich ihnen entgegenstellen müsste. Durch solche Thesen wird nicht nur die Gefahr durch die Faschisten verharmlost, sondern auch das eigentliche Problem vollkommem vertuscht. Die politische Rechte versucht nämlich durch ihre Hetze die arbeitende Bevölkerung zu spalten. Dadurch profitieren vor allem die Reichen. Als Sozialist*innen stehen wir aber im Gegensatz dazu immer auf der Seite aller Menschen, egal welche Hautfarbe sie haben, und kämpfen für ein besseres Leben. Insgesamt sind wir aber zufrieden mit dem Tag und bedanken uns bei allen, die gegen die Rechten demonstriert haben. Es war außerdem schön zu sehen, dass die Nazis mit 25 deutlich weniger mobilisieren konnten als erwartet.