linksjugend [’solid] Mainz

Wir sind ein sozialistischer Jugendverband. Für uns ist der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte. Gemeinsam kämpfen wir für eine Welt, in der nicht die Profite von Banken und Konzerne unser Leben bestimmen, sondern sich die Wirtschaft nach den Bedürfnissen der Menschen richtet. Das heißt auch, sich gegen jegliche Form von Diskriminierung zu stellen und Rassismus, Sexismus und Nationalismus zu überwinden. Dabei setzen wir uns für jede Verbesserung im Hier und Jetzt ein und für die große Sache: Revolution!
Um das zu erreichen, sehen wir es als notwendig an, uns zu organisieren. Wenn du dich von unseren Inhalten angesprochen fühlst und zwischen 14 und 35 Jahren alt bist, dann komm doch zu einem unserer Treffen. Diese finden jeden ersten und dritten Dienstag des Monats um 18:30 Uhr in der Gärtnergasse 24, Mainz statt. Unter Veranstaltungen findest du weitere Informationen!
Aus unserer Webseite kannst du dich mit unseren Positionen auseinandersetzen, dich über Aktionen und Veranstaltungen informieren und unser Material ansehen und anfordern.
Kundgebung gegen die Rechte (14.10.2017)
++Mitteilung zur geplanten Kundgebung am 28. März:++ Heute um 14 Uhr hätte eigentliche unsere Kundgebung „Wohnraum für Menschen statt Profite“ stattgefunden. Leider kann diese nicht in dem geplanten Rahmen stattfinden. Wie wir bereits erklärten, ist das für uns aber kein Grund, inaktiv zu sein. Die Corona-Krise zeigt auf dramatische Art und Weise, dass uns der Kapitalismus in eine Sackgasse fährt. Die Wohnungskrise hat sich während den letzten Tagen und Wochen nur verschärft. Viele haben ihren Job verloren oder sind in Kurzarbeit. In den USA stieg in den letzten Tagen die Arbeitslosigkeit um rund 3 Millionen Menschen an und auch in anderen Ländern verschärft sich die Situation für viele Tag für Tag. Obdachlose haben überhaupt keinen Schutz vor dem Virus und müssen in vollen Unterkünften untergebracht werden. Gleichzeitig stehen bundesweit Millionen von Wohnungen leer und dienen fast ausschließlich der Spekulation. Familien, die in viel zu engen Wohnungen leben, müssen nun schon seit mehr als einer Woche zuhause bleiben. Dadurch stieg zuletzt die Anzahl der Fälle von häuslicher Gewalt und auch für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist die Lage nur noch schlimmer geworden. Das ist die Realität der Arbeiter*innenklasse zur Zeit. Wenn die Politiker*innen von Solidarität und Dankbarkeit reden, meinen sie nur die Solidarität mit den Bossen und den Konzernen. Statt Geld locker zu machen, um ausreichend Wohnraum zu bauen, werden Millionen an Euro an große Konzerne verschenkt. Während es für Adidas und H&M möglich ist, die Miete für ihre Filialen zu verweigern, ist das für die breite Bevölkerung keine Option. Daher kämpfen wir weiter für: Stopp von Mieterhöhungen, Wohnungskündigungen Zwangsräumungen sowie von Strom- und Gassperren. Beschlagnahmung leerstehender Wohnungen, Büros und Hotels zur Unterbringung von Wohnungslosen und von Menschen in beengten Wohnungen und Sammel- & Geflüchtetenunterkünften Erlass von Mietschulden und Aussetzung von Hypothekenzahlungen auf selbstgenutztes Wohneigentum für Menschen mit Einkommensausfällen Einführung einer reglementierten und kontrollierten Kostenmiete und Enteignung großer Wohnungskonzerne wie VONOVIA #linksjugend #Mainz
++Mitteilung zur geplanten Kundgebung am 28. März:++ Heute um 14 Uhr hätte eigentliche unsere Kundgebung „Wohnraum für Menschen statt Profite“ stattgefunden. Leider kann diese nicht in dem geplanten Rahmen stattfinden. Wie wir bereits erklärten, ist das für uns aber kein Grund, inaktiv zu sein. Die Corona-Krise zeigt auf dramatische Art und Weise, dass uns der Kapitalismus in eine Sackgasse fährt. Die Wohnungskrise hat sich während den letzten Tagen und Wochen nur verschärft. Viele haben ihren Job verloren oder sind in Kurzarbeit. In den USA stieg in den letzten Tagen die Arbeitslosigkeit um rund 3 Millionen Menschen an und auch in anderen Ländern verschärft sich die Situation für viele Tag für Tag. Obdachlose haben überhaupt keinen Schutz vor dem Virus und müssen in vollen Unterkünften untergebracht werden. Gleichzeitig stehen bundesweit Millionen von Wohnungen leer und dienen fast ausschließlich der Spekulation. Familien, die in viel zu engen Wohnungen leben, müssen nun schon seit mehr als einer Woche zuhause bleiben. Dadurch stieg zuletzt die Anzahl der Fälle von häuslicher Gewalt und auch für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist die Lage nur noch schlimmer geworden. Das ist die Realität der Arbeiter*innenklasse zur Zeit. Wenn die Politiker*innen von Solidarität und Dankbarkeit reden, meinen sie nur die Solidarität mit den Bossen und den Konzernen. Statt Geld locker zu machen, um ausreichend Wohnraum zu bauen, werden Millionen an Euro an große Konzerne verschenkt. Während es für Adidas und H&M möglich ist, die Miete für ihre Filialen zu verweigern, ist das für die breite Bevölkerung keine Option. Daher kämpfen wir weiter für: Stopp von Mieterhöhungen, Wohnungskündigungen Zwangsräumungen sowie von Strom- und Gassperren. Beschlagnahmung leerstehender Wohnungen, Büros und Hotels zur Unterbringung von Wohnungslosen und von Menschen in beengten Wohnungen und Sammel- & Geflüchtetenunterkünften Erlass von Mietschulden und Aussetzung von Hypothekenzahlungen auf selbstgenutztes Wohneigentum für Menschen mit Einkommensausfällen Einführung einer reglementierten und kontrollierten Kostenmiete und Enteignung großer Wohnungskonzerne wie VONOVIA #linksjugend #Mainz
Am 28. März wäre ich auf die Straße gegangen, weil die herrschende Wohnungsnot dazu bewegt, die erstbeste Wohnung zu nehmen, selbst wenn der Wohnungszustand ein schlechter ist. 2017 bin ich aus meinem Elternhaus in eine WG gezogen, um näher an meiner Ausbildungsstätte zu wohnen und den täglichen Fahrtweg von insgesamt drei Stunden zu verkürzen. Bereits auf den Plattformen für WG Zimmer wurde deutlich, dass das Wohnungsangebot gering, das Preis – Leistungsverhältnis eher schlecht, was bedeutet, dass vor allem für die Lage und nicht für den Wohnungszustand bezahlt wird und dass die Bewerbungsverfahren mit zeitintensiven und nervenaufreibenden WG-Castings verbunden sind. Meine Wahl fiel damals auf ein Zimmer, welches sich vor allem durch pragmatische Vorzüge auszeichnete wie Lage, Preis, Größe und Anbindung. Die Mitbewohner waren dabei eher zweitrangig. Der Grund für den Wohnungswechsel betraf schlussendlich die Mitbewohner. Die Suche nach der nächsten Wohnung musste schnell passieren, da ein Umzug innerhalb der Ausbildung vom zeitlichen Aufwand her eher schwierig zu gestalten ist. Die Prioritäten bei der Wahl der Wohnung lagen dieses Mal vor allem bei den Mitbewohnern, dem Wohnungspreis und der Lage. Somit entschied ich mich für ein Zimmer, welches genauso so viel kostete wie mein erstes WG-Zimmer, dabei allerdings halb so groß war. Über den Wohnungszustand sah ich dabei hinweg, da ich erleichtert war, einen scheinbaren Glücksgriff in Mainz gemacht zu haben. Was mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar war und sich erst in den folgenden Jahren des Bewohnens der Wohnung herausstellte, war die Tatsache, dass der desolate Zustand des Badezimmers (Schimmelbefall) sowie die schlechten Durchlüftungsmöglichkeiten in der Wohnung zu einer massiven Verschlechterung meines Gesundheitszustandes führten. Optimalerweise wäre als Alternative eine gut sanierte Einzimmerwohnung. Diese würde allerdings 60-70% meiner aktuellen Einnahmen als Studentin auffressen (Bafög und Kindergeld) und wäre somit finanziell nicht tragbar. Damit stehe ich vor einer erneuten Suche nach einem WG Zimmer. #linksjugend #Mainz #housingactionday #miete
Am 28. März wäre ich auf die Straße gegangen, weil die herrschende Wohnungsnot dazu bewegt, die erstbeste Wohnung zu nehmen, selbst wenn der Wohnungszustand ein schlechter ist. 2017 bin ich aus meinem Elternhaus in eine WG gezogen, um näher an meiner Ausbildungsstätte zu wohnen und den täglichen Fahrtweg von insgesamt drei Stunden zu verkürzen. Bereits auf den Plattformen für WG Zimmer wurde deutlich, dass das Wohnungsangebot gering, das Preis – Leistungsverhältnis eher schlecht, was bedeutet, dass vor allem für die Lage und nicht für den Wohnungszustand bezahlt wird und dass die Bewerbungsverfahren mit zeitintensiven und nervenaufreibenden WG-Castings verbunden sind. Meine Wahl fiel damals auf ein Zimmer, welches sich vor allem durch pragmatische Vorzüge auszeichnete wie Lage, Preis, Größe und Anbindung. Die Mitbewohner waren dabei eher zweitrangig. Der Grund für den Wohnungswechsel betraf schlussendlich die Mitbewohner. Die Suche nach der nächsten Wohnung musste schnell passieren, da ein Umzug innerhalb der Ausbildung vom zeitlichen Aufwand her eher schwierig zu gestalten ist. Die Prioritäten bei der Wahl der Wohnung lagen dieses Mal vor allem bei den Mitbewohnern, dem Wohnungspreis und der Lage. Somit entschied ich mich für ein Zimmer, welches genauso so viel kostete wie mein erstes WG-Zimmer, dabei allerdings halb so groß war. Über den Wohnungszustand sah ich dabei hinweg, da ich erleichtert war, einen scheinbaren Glücksgriff in Mainz gemacht zu haben. Was mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar war und sich erst in den folgenden Jahren des Bewohnens der Wohnung herausstellte, war die Tatsache, dass der desolate Zustand des Badezimmers (Schimmelbefall) sowie die schlechten Durchlüftungsmöglichkeiten in der Wohnung zu einer massiven Verschlechterung meines Gesundheitszustandes führten. Optimalerweise wäre als Alternative eine gut sanierte Einzimmerwohnung. Diese würde allerdings 60-70% meiner aktuellen Einnahmen als Studentin auffressen (Bafög und Kindergeld) und wäre somit finanziell nicht tragbar. Damit stehe ich vor einer erneuten Suche nach einem WG Zimmer. #linksjugend #Mainz #housingactionday #miete
Trotz Corona-Krise aktiv gegen Mietenwahnsinn! Leider müssen wir euch mitteilen, dass unsere Kundgebung für niedrige Mieten und öffentlichen Wohnbau jetzt offiziell abgesagt ist. Wir wollen die Kundgebung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen, wenn dies wieder möglich ist und orientieren uns dabei an der bundesweiten Kampagne Housing Action Day. Warum haben wir trotzdem heute am Lerchenberg Flyer verteilt? Auch wenn aktuell das gesellschaftliche Leben still steht, tun dies gesellschaftliche Probleme noch lange nicht. Es ist wichtig auch in diesen Zeiten politisch aktiv zu bleiben und gegen den Mietenwahnsinn und andere Missstände des Kapitalismus zu kämpfen. Arbeiter*innen sind gerade besonders stark getroffen. Die Miete muss weiterhin bezahlt werden, auch wenn es jetzt zu Kurzarbeit und Lohnverlust kommt. Auch kleine Unternehmer*innen wie z.B. im Einzelhandel oder der Gastronomie machen gerade schwere Zeiten durch. Ihre Geschäfte müssen teils vollständig geschlossen werden und die Kundschaft bleibt aus. Auch die Mieten für Läden sind in Mainz und anderen Städten sehr hoch. Währenddessen streichen Vermieter*innen und Wohnungskonzerne weiterhin große Profite ein. An dieser Frage merkt man die Klassenzugehörigkeit besonders stark und sieht, dass der Virus nicht alle auf die gleiche Art und Weise trifft. Deshalb ist es uns wichtig, auch weiterhin unser Programm und unsere Forderung zu verbreiten und Menschen dazu aufzurufen, politisch aktiv zu werden. Jetzt ist es dringender denn je, dass die großen Wohnungskonzerne enteignet und die Wohnungen in die öffentliche Hand überführt werden. Es braucht schnellstmöglich eine drastische Senkung der Miete und eine temporäre Aussetzung der Mietzahlungen. Am 28. März werden wir Videos unserer geplanten Redebeiträge hochladen und verbreiten. Wenn ihr euch beteiligen wollt oder einen eigenen Beitrag einreichen wollt, meldet euch bei uns unter: info@linksjugend-mainz.de Passt weiterhin gegenseitig auf euch auf, seid solidarisch und engagiert euch gegen Mietenwahnsinn, ein prekäres und privatisiertes Gesundheitssystem, Sozialabbau und Kapitalismus! #linksjugend #Mainz #corona #covid19 #Mietenwahnsinn
Trotz Corona-Krise aktiv gegen Mietenwahnsinn! Leider müssen wir euch mitteilen, dass unsere Kundgebung für niedrige Mieten und öffentlichen Wohnbau jetzt offiziell abgesagt ist. Wir wollen die Kundgebung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen, wenn dies wieder möglich ist und orientieren uns dabei an der bundesweiten Kampagne Housing Action Day. Warum haben wir trotzdem heute am Lerchenberg Flyer verteilt? Auch wenn aktuell das gesellschaftliche Leben still steht, tun dies gesellschaftliche Probleme noch lange nicht. Es ist wichtig auch in diesen Zeiten politisch aktiv zu bleiben und gegen den Mietenwahnsinn und andere Missstände des Kapitalismus zu kämpfen. Arbeiter*innen sind gerade besonders stark getroffen. Die Miete muss weiterhin bezahlt werden, auch wenn es jetzt zu Kurzarbeit und Lohnverlust kommt. Auch kleine Unternehmer*innen wie z.B. im Einzelhandel oder der Gastronomie machen gerade schwere Zeiten durch. Ihre Geschäfte müssen teils vollständig geschlossen werden und die Kundschaft bleibt aus. Auch die Mieten für Läden sind in Mainz und anderen Städten sehr hoch. Währenddessen streichen Vermieter*innen und Wohnungskonzerne weiterhin große Profite ein. An dieser Frage merkt man die Klassenzugehörigkeit besonders stark und sieht, dass der Virus nicht alle auf die gleiche Art und Weise trifft. Deshalb ist es uns wichtig, auch weiterhin unser Programm und unsere Forderung zu verbreiten und Menschen dazu aufzurufen, politisch aktiv zu werden. Jetzt ist es dringender denn je, dass die großen Wohnungskonzerne enteignet und die Wohnungen in die öffentliche Hand überführt werden. Es braucht schnellstmöglich eine drastische Senkung der Miete und eine temporäre Aussetzung der Mietzahlungen. Am 28. März werden wir Videos unserer geplanten Redebeiträge hochladen und verbreiten. Wenn ihr euch beteiligen wollt oder einen eigenen Beitrag einreichen wollt, meldet euch bei uns unter: info@linksjugend-mainz.de Passt weiterhin gegenseitig auf euch auf, seid solidarisch und engagiert euch gegen Mietenwahnsinn, ein prekäres und privatisiertes Gesundheitssystem, Sozialabbau und Kapitalismus! #linksjugend #Mainz #corona #covid19 #Mietenwahnsinn