linksjugend [’solid] Mainz

Wir sind ein sozialistischer Jugendverband. Für uns ist der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte. Gemeinsam kämpfen wir für eine Welt, in der nicht die Profite von Banken und Konzerne unser Leben bestimmen, sondern sich die Wirtschaft nach den Bedürfnissen der Menschen richtet. Das heißt auch, sich gegen jegliche Form von Diskriminierung zu stellen und Rassismus, Sexismus und Nationalismus zu überwinden. Dabei setzen wir uns für jede Verbesserung im Hier und Jetzt ein und für die große Sache: Revolution!
Um das zu erreichen, sehen wir es als notwendig an, uns zu organisieren. Wenn du dich von unseren Inhalten angesprochen fühlst und zwischen 14 und 35 Jahren alt bist, dann komm doch zu einem unserer Treffen. Diese finden jeden ersten und dritten Dienstag des Monats um 18:30 Uhr in der Gärtnergasse 24, Mainz statt. Unter Veranstaltungen findest du weitere Informationen!
Aus unserer Webseite kannst du dich mit unseren Positionen auseinandersetzen, dich über Aktionen und Veranstaltungen informieren und unser Material ansehen und anfordern.
Kundgebung gegen die Rechte (14.10.2017)
Am 23.11. waren wir mit Genoss*innen aus Bad Kreuznach, Alzey und Zweibrücken in Bretzenheim (Nahe), um am Mahnmal „Feld des Jammers“ gegen eine Trauerveranstaltung zum „Heldengedenken“ von Neonazis zu demonstrieren. Diese erschienen mit etwa 25 Personen und einer großen Reichsflagge. Wir nahmen an der Gegenveranstaltung „Meile der Demokratie“ teil, welche vom Bündnis Kreuznach für Vielfalt ins Leben gerufen wurde. Auf dieser Veranstaltung gab es ein buntes Programm mit Poetry Slams, Essensständen etc. Unsere Genoss*innen aus Bad Kreuznach hatten dort auch einen Stand und verteilten Flyer und Sticker. Nachdem die Nazis ihre Kränze niedergelegt hatten, wurde eine Kundgebung mit mehreren Redebeiträgen am Mahnmal abgehalten, unter anderem vom rheinland-pfälzischen Innenminister Lewentz. Obwohl die Veranstaltung ein gutes Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt setzte, möchten wir auch Punkte kritisieren: Wir wurden aufgefordert, unsere Fahnen nicht zu zeigen, da Parteifahnen auf der Meile für Demokratie verboten seien. Die Linksjugend [´solid] ist parteiunabhängig, abgesehen davon finden wir es seltsam, uns einen Stand mit Infomaterial zu genehmigen, aber nicht unsere Fahnen. Außerdem wurde in allen Redebeiträgen von Politiker*innen darauf hingewiesen, dass rechts- und linksradikale gleichermaßen gefährlich seien und man sich ihnen entgegenstellen müsste. Durch solche Thesen wird nicht nur die Gefahr durch die Faschisten verharmlost, sondern auch das eigentliche Problem vollkommem vertuscht. Die politische Rechte versucht nämlich durch ihre Hetze die arbeitende Bevölkerung zu spalten. Dadurch profitieren vor allem die Reichen. Als Sozialist*innen stehen wir aber im Gegensatz dazu immer auf der Seite aller Menschen, egal welche Hautfarbe sie haben, und kämpfen für ein besseres Leben. Insgesamt sind wir aber zufrieden mit dem Tag und bedanken uns bei allen, die gegen die Rechten demonstriert haben. Es war außerdem schön zu sehen, dass die Nazis mit 25 deutlich weniger mobilisieren konnten als erwartet.
Am 23.11. waren wir mit Genoss*innen aus Bad Kreuznach, Alzey und Zweibrücken in Bretzenheim (Nahe), um am Mahnmal „Feld des Jammers“ gegen eine Trauerveranstaltung zum „Heldengedenken“ von Neonazis zu demonstrieren. Diese erschienen mit etwa 25 Personen und einer großen Reichsflagge. Wir nahmen an der Gegenveranstaltung „Meile der Demokratie“ teil, welche vom Bündnis Kreuznach für Vielfalt ins Leben gerufen wurde. Auf dieser Veranstaltung gab es ein buntes Programm mit Poetry Slams, Essensständen etc. Unsere Genoss*innen aus Bad Kreuznach hatten dort auch einen Stand und verteilten Flyer und Sticker. Nachdem die Nazis ihre Kränze niedergelegt hatten, wurde eine Kundgebung mit mehreren Redebeiträgen am Mahnmal abgehalten, unter anderem vom rheinland-pfälzischen Innenminister Lewentz. Obwohl die Veranstaltung ein gutes Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt setzte, möchten wir auch Punkte kritisieren: Wir wurden aufgefordert, unsere Fahnen nicht zu zeigen, da Parteifahnen auf der Meile für Demokratie verboten seien. Die Linksjugend [´solid] ist parteiunabhängig, abgesehen davon finden wir es seltsam, uns einen Stand mit Infomaterial zu genehmigen, aber nicht unsere Fahnen. Außerdem wurde in allen Redebeiträgen von Politiker*innen darauf hingewiesen, dass rechts- und linksradikale gleichermaßen gefährlich seien und man sich ihnen entgegenstellen müsste. Durch solche Thesen wird nicht nur die Gefahr durch die Faschisten verharmlost, sondern auch das eigentliche Problem vollkommem vertuscht. Die politische Rechte versucht nämlich durch ihre Hetze die arbeitende Bevölkerung zu spalten. Dadurch profitieren vor allem die Reichen. Als Sozialist*innen stehen wir aber im Gegensatz dazu immer auf der Seite aller Menschen, egal welche Hautfarbe sie haben, und kämpfen für ein besseres Leben. Insgesamt sind wir aber zufrieden mit dem Tag und bedanken uns bei allen, die gegen die Rechten demonstriert haben. Es war außerdem schön zu sehen, dass die Nazis mit 25 deutlich weniger mobilisieren konnten als erwartet.
Gestern sind in Mainz rund 250 Menschen, hauptsächlich Studierende, für mehr Wohnheimplätze und bezahlbare Mieten auf die Straße gegangen. Aufgerufen hatte dazu das ASTA der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Auch wir haben dazu aufgerufen und uns mit einigen Genoss*innen beteiligt und haben unser Flugblatt „Wohnraum ist keine Ware – Mietenwahnsinn stoppen“ sowie anderes Material verteilt. Wir konnten alle 200 Exemplare verteilen, unsere Forderungen stießen bei vielen auf Zuspruch. Diese Demonstration kann dabei nur ein Startpunkt sein! Mainz gehört zu den teuersten Städten Deutschlands. Seit Jahren werden Wohnungen und Bauland von der Stadt verscherbelt und statt gutem und bezahlbaren Wohnraum werden Luxuswohnungen für Reiche gebaut. Im Kapitalismus ist Wohnraum eine Ware, mit der die Besitzenden ihre Profite sichern. Wir kämpfen für die Enteignung großer Wohnungskonzerne und ein Ende der Privatisierungspolitik. Wohnungen und Grundstücke müssen in Gemeineigentum überführt und unter demokratische Kontrolle und Verwaltung durch die lohnabhängige Bevölkerung gestellt werden! Es braucht ein massives, öffentliches Wohnungsbauprogramm sowie ein demokratisch geplantes Städtebauprogramm, unter Einbeziehung der Mieter*innen. Wenn wir dies erreichen wollen, müssen wir uns organisieren und gemeinsam kämpfen! Nicht nur Studierende brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum, sondern auch Azubis, Rentner*innen und alle anderen Lohnabhängigen. Diesen Kampf müssen wir gemeinsam gegen die Interessen der Wohnungskonzerne, Investor*innen, Spekulant*innen und bürgerlichen Parteien führen. Wohnraum für alle, statt Luxus für wenige! Unser Flugblatt und unseren weiteren Forderungen findet ihr hier: https://linksjugend-mainz.de/2019/wohnraum-ist-keine-ware-mietenwahnsinn-stoppen/ #linksjugend #Mainz #Enteignung #Mieten
Gestern sind in Mainz rund 250 Menschen, hauptsächlich Studierende, für mehr Wohnheimplätze und bezahlbare Mieten auf die Straße gegangen. Aufgerufen hatte dazu das ASTA der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Auch wir haben dazu aufgerufen und uns mit einigen Genoss*innen beteiligt und haben unser Flugblatt „Wohnraum ist keine Ware – Mietenwahnsinn stoppen“ sowie anderes Material verteilt. Wir konnten alle 200 Exemplare verteilen, unsere Forderungen stießen bei vielen auf Zuspruch. Diese Demonstration kann dabei nur ein Startpunkt sein! Mainz gehört zu den teuersten Städten Deutschlands. Seit Jahren werden Wohnungen und Bauland von der Stadt verscherbelt und statt gutem und bezahlbaren Wohnraum werden Luxuswohnungen für Reiche gebaut. Im Kapitalismus ist Wohnraum eine Ware, mit der die Besitzenden ihre Profite sichern. Wir kämpfen für die Enteignung großer Wohnungskonzerne und ein Ende der Privatisierungspolitik. Wohnungen und Grundstücke müssen in Gemeineigentum überführt und unter demokratische Kontrolle und Verwaltung durch die lohnabhängige Bevölkerung gestellt werden! Es braucht ein massives, öffentliches Wohnungsbauprogramm sowie ein demokratisch geplantes Städtebauprogramm, unter Einbeziehung der Mieter*innen. Wenn wir dies erreichen wollen, müssen wir uns organisieren und gemeinsam kämpfen! Nicht nur Studierende brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum, sondern auch Azubis, Rentner*innen und alle anderen Lohnabhängigen. Diesen Kampf müssen wir gemeinsam gegen die Interessen der Wohnungskonzerne, Investor*innen, Spekulant*innen und bürgerlichen Parteien führen. Wohnraum für alle, statt Luxus für wenige! Unser Flugblatt und unseren weiteren Forderungen findet ihr hier: https://linksjugend-mainz.de/2019/wohnraum-ist-keine-ware-mietenwahnsinn-stoppen/ #linksjugend #Mainz #Enteignung #Mieten
❌Heute alle heraus zur Wohnraum-Demo um 16 Uhr am Hauptbahnhof❌ 🏘Wohnraum ist keine Ware – Mietenwahnsinn stoppen!🏘 Mainz gehört zu den teuersten Städten Deutschlands. Seit Jahren steigen die Mieten immer weiter. Aktuell betragen die Mieten pro m² durchschnittlich 11,93 €, womit Mainz zu der fünft teuersten Stadt Deutschlands wird. Seit Jahren wird von den bürgerlichen Parteien versprochen, das Mieten-Problem anzugehen, doch stattdessen verschärft sich die Situation immer weiter. Wohnungen werden weiter privatisiert und zu günstigen Preisen an Investor*innen verscherbelt. Verdrängung ist die Folge. Statt mehr bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen, setzt man auf Luxuswohnungen und Geschäftsräume für Reiche und Unternehmen. Die Interessen der lohnabhängigen Bevölkerungen, besonders von Auszubildenden, Studierenden und Geringverdienenden, werden von SPD, CDU, FDP, Grüne und AfD konsequent übergangen. 🏘Leerstand enteignen! Spekulant*innen stoppen!🏘 Ein weiteres Problem ist der massive Leerstand. In Deutschland standen 2017 2,14 Millionen Wohnungen leer. Oft werden diese nicht saniert, sondern dem Verfall preisgegeben. Statt Wohnraum auch als solchen zu nutzen, dient dieser im Kapitalismus als Spekulationsobjekt, um die Profite der Besitzenden zu steigern. Insgesamt leidet die gesamte Stadt unter einer solchen Politik. Ärmere Menschen werden in Randgebiete verdrängt, Cafés und Kneipen müssen ihre Preise erhöhen, um ihre Miete zu decken, kulturelle Angebote fehlen oder rutschen ins unbezahlbare, sodass es für große Teile der Bevölkerung unmöglich ist, am kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt teilzunehmen. Der ganze Flyer-Text auf linksjugend-mainz.de #linksjugend #Mainz #Mieten #Wohnraum #Enteignung
❌Heute alle heraus zur Wohnraum-Demo um 16 Uhr am Hauptbahnhof❌ 🏘Wohnraum ist keine Ware – Mietenwahnsinn stoppen!🏘 Mainz gehört zu den teuersten Städten Deutschlands. Seit Jahren steigen die Mieten immer weiter. Aktuell betragen die Mieten pro m² durchschnittlich 11,93 €, womit Mainz zu der fünft teuersten Stadt Deutschlands wird. Seit Jahren wird von den bürgerlichen Parteien versprochen, das Mieten-Problem anzugehen, doch stattdessen verschärft sich die Situation immer weiter. Wohnungen werden weiter privatisiert und zu günstigen Preisen an Investor*innen verscherbelt. Verdrängung ist die Folge. Statt mehr bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen, setzt man auf Luxuswohnungen und Geschäftsräume für Reiche und Unternehmen. Die Interessen der lohnabhängigen Bevölkerungen, besonders von Auszubildenden, Studierenden und Geringverdienenden, werden von SPD, CDU, FDP, Grüne und AfD konsequent übergangen. 🏘Leerstand enteignen! Spekulant*innen stoppen!🏘 Ein weiteres Problem ist der massive Leerstand. In Deutschland standen 2017 2,14 Millionen Wohnungen leer. Oft werden diese nicht saniert, sondern dem Verfall preisgegeben. Statt Wohnraum auch als solchen zu nutzen, dient dieser im Kapitalismus als Spekulationsobjekt, um die Profite der Besitzenden zu steigern. Insgesamt leidet die gesamte Stadt unter einer solchen Politik. Ärmere Menschen werden in Randgebiete verdrängt, Cafés und Kneipen müssen ihre Preise erhöhen, um ihre Miete zu decken, kulturelle Angebote fehlen oder rutschen ins unbezahlbare, sodass es für große Teile der Bevölkerung unmöglich ist, am kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt teilzunehmen. Der ganze Flyer-Text auf linksjugend-mainz.de #linksjugend #Mainz #Mieten #Wohnraum #Enteignung