linksjugend [’solid] Mainz

Wir sind ein sozialistischer Jugendverband. Für uns ist der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte. Gemeinsam kämpfen wir für eine Welt, in der nicht die Profite von Banken und Konzerne unser Leben bestimmen, sondern sich die Wirtschaft nach den Bedürfnissen der Menschen richtet. Das heißt auch, sich gegen jegliche Form von Diskriminierung zu stellen und Rassismus, Sexismus und Nationalismus zu überwinden. Dabei setzen wir uns für jede Verbesserung im Hier und Jetzt ein und für die große Sache: Revolution!
Um das zu erreichen, sehen wir es als notwendig an, uns zu organisieren. Wenn du dich von unseren Inhalten angesprochen fühlst und zwischen 14 und 35 Jahren alt bist, dann komm doch zu einem unserer Treffen. Diese finden jeden ersten und dritten Dienstag des Monats um 18:30 Uhr in der Gärtnergasse 24, Mainz statt. Unter Veranstaltungen findest du weitere Informationen!
Aus unserer Webseite kannst du dich mit unseren Positionen auseinandersetzen, dich über Aktionen und Veranstaltungen informieren und unser Material ansehen und anfordern.
Kundgebung gegen die Rechte (14.10.2017)
Seit 1969 gibt es in Deutschland eine gesetzliche Ausbildungsvergütung. Doch Menschen, die eine schulische Ausbildung machen, zahlen dafür bis heute in weiten Teilen Deutschlands Schulgeld. Bei Gesundheitsberufen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie hat sich neuerdings etwas geändert. In Bayern und anderen Bundesländern wurde das Schulgeld abgeschafft und vom Land übernommen. In Rheinland-Pfalz ist gängige Praxis, die entsprechenden Schulen an ein Krankenhaus anzugliedern, damit die Ausbildung über dieses finanziert wird. Dies ist nicht für alle Schulen möglich, beispielsweise in Koblenz, Bernkastel-Kues, Pirmasens und Mainz. In manchen Orten liegt es daran, dass kein entsprechendes Krankenhaus in der Nähe ist oder die Gesellschafter der Schulen ihre Einrichtung nicht abgeben wollen. Dies ist auch so beim Berufsförderungswerk in Mainz.
Da die Gesellschafter ihre Institution nicht einfach in die Hände eines Krankenhauses geben wollen, ist die Schule weiterhin gezwungen Schulgeld von den Schüler*innen zu verlangen, welche ihre Ausbildung nicht von einem Kostenträger als Reha-Maßnahme finanziert bekommen. Natürlich werden die Selbstzahler*innen wegfallen, wenn sie an anderen Schulen kein Schulgeld bezahlen müssen. Damit würde auch der inklusive Charakter des BFW Mainz wegfallen. Schulgeld muss für alle Ausbildungen abgeschafft werden und vom Land bzw. Staat übernommen werden. Die Gewerkschaft ver.di hat vor kurzem durchgesetzt, dass Physiotherapeut*innen in ihrer Ausbildung auch eine Ausbildungsvergütung bekommen. An privaten Schulen ist dies weiterhin noch nicht möglich. Außerdem wurden dabei angehende Masseur*innen vergessen, weshalb sie bisher keine Ausbildungsvergütung erhalten. Wir fordern eine Mindestausbildungsvergütung für alle Ausbildungsberufe von 1.400€ brutto.Am 18.02. wird es in Mainz eine Demonstration zur Abschaffung des Schulgeldes bei Gesundheitsberufen geben. Diese beginnt um 13:30 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof.#linksjugend #Mainz #Ausbildung #Schulgeld #TherapeutenamLimit
Seit 1969 gibt es in Deutschland eine gesetzliche Ausbildungsvergütung. Doch Menschen, die eine schulische Ausbildung machen, zahlen dafür bis heute in weiten Teilen Deutschlands Schulgeld. Bei Gesundheitsberufen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie hat sich neuerdings etwas geändert. In Bayern und anderen Bundesländern wurde das Schulgeld abgeschafft und vom Land übernommen. In Rheinland-Pfalz ist gängige Praxis, die entsprechenden Schulen an ein Krankenhaus anzugliedern, damit die Ausbildung über dieses finanziert wird. Dies ist nicht für alle Schulen möglich, beispielsweise in Koblenz, Bernkastel-Kues, Pirmasens und Mainz. In manchen Orten liegt es daran, dass kein entsprechendes Krankenhaus in der Nähe ist oder die Gesellschafter der Schulen ihre Einrichtung nicht abgeben wollen. Dies ist auch so beim Berufsförderungswerk in Mainz. Da die Gesellschafter ihre Institution nicht einfach in die Hände eines Krankenhauses geben wollen, ist die Schule weiterhin gezwungen Schulgeld von den Schüler*innen zu verlangen, welche ihre Ausbildung nicht von einem Kostenträger als Reha-Maßnahme finanziert bekommen. Natürlich werden die Selbstzahler*innen wegfallen, wenn sie an anderen Schulen kein Schulgeld bezahlen müssen. Damit würde auch der inklusive Charakter des BFW Mainz wegfallen. Schulgeld muss für alle Ausbildungen abgeschafft werden und vom Land bzw. Staat übernommen werden. Die Gewerkschaft ver.di hat vor kurzem durchgesetzt, dass Physiotherapeut*innen in ihrer Ausbildung auch eine Ausbildungsvergütung bekommen. An privaten Schulen ist dies weiterhin noch nicht möglich. Außerdem wurden dabei angehende Masseur*innen vergessen, weshalb sie bisher keine Ausbildungsvergütung erhalten. Wir fordern eine Mindestausbildungsvergütung für alle Ausbildungsberufe von 1.400€ brutto.Am 18.02. wird es in Mainz eine Demonstration zur Abschaffung des Schulgeldes bei Gesundheitsberufen geben. Diese beginnt um 13:30 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof.#linksjugend #Mainz #Ausbildung #Schulgeld #TherapeutenamLimit
Nulltarif im ÖPNV!Wir beteiligen uns nicht an der Debatte, ab welcher Konzentration irgendwelche Abgase gesundheitsschädlich sind!Wir wollen stattdessen den Autoverkehr zurückdrängen und uns nicht weiter durch eine verfehlte Industrie- und Verkehrspolitik erpressen lassen!Wir wissen: Auch das mit Batterien betriebene Automobil ist keine Lösung, sondern es führt letztlich weiter in die Sackgasse hinein!Daher sind wir der Meinung: Nur der Ausbau des ÖPNV kann uns da helfen!Deswegen erheben wir die Forderung nach dem Nulltarif im ÖPNV! Diese Forderung ist sowohl sozial als auch ökologisch. Sie ist sozial, da sie jedem kostenfreie Mobilität ermöglicht. Sie ist ökologisch, weil sie der Umweltzerstörung entgegenwirkt.Der Autoverkehr im Dienste der Profitinteressen der globalen Autoindustrie, die Investoren, die sich des städtischen Raums bemächtigen und die Mieten hochtreiben, haben sich der Städte bemächtigt. Sie bestreiten unser kollektives
Nulltarif im ÖPNV!Wir beteiligen uns nicht an der Debatte, ab welcher Konzentration irgendwelche Abgase gesundheitsschädlich sind!Wir wollen stattdessen den Autoverkehr zurückdrängen und uns nicht weiter durch eine verfehlte Industrie- und Verkehrspolitik erpressen lassen!Wir wissen: Auch das mit Batterien betriebene Automobil ist keine Lösung, sondern es führt letztlich weiter in die Sackgasse hinein!Daher sind wir der Meinung: Nur der Ausbau des ÖPNV kann uns da helfen!Deswegen erheben wir die Forderung nach dem Nulltarif im ÖPNV! Diese Forderung ist sowohl sozial als auch ökologisch. Sie ist sozial, da sie jedem kostenfreie Mobilität ermöglicht. Sie ist ökologisch, weil sie der Umweltzerstörung entgegenwirkt.Der Autoverkehr im Dienste der Profitinteressen der globalen Autoindustrie, die Investoren, die sich des städtischen Raums bemächtigen und die Mieten hochtreiben, haben sich der Städte bemächtigt. Sie bestreiten unser kollektives "Recht auf Stadt". Wenn wir die Forderung nach dem Nulltarif im ÖPNV erheben, streiten wir auch für dieses Recht. Für unser "Recht auf Stadt". Zu unserem kollektiven "Recht auf Stadt" gehört, dass wir uns frei und kostenlos in der Stadt bewegen können und so wohnen können, dass uns die Mieten nicht unsere Gehälter etc. auffressen!Wir lassen uns nicht durch die Forderung nach dem Sozialticket gängeln, denn dies anerkennt die Armut! Wir gehen einen entscheidenden Schritt weiter: Wir fordern den Nulltarif im ÖPNV!Vortrag: 21.02.19 18:30 Uhr Gärtnergasse 24, MainzReferent: Für die ökosozialistische Initiative Mainz - Wiesbaden Friedrich Voßkühler#ÖPNV #Nulltarif #Ökologie #fridaysforfuture #linksjugend #Mainz